AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Survival, Outdoor und Bushcraft Kurse.
1. Geltungsbereich.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Teilnahme an den angebotenen Survival, Outdoor und Bushcraft Kursen sowie für sonstige Veranstaltungen des Veranstalters. Mit der verbindlichen Buchung werden diese Geschäftsbedingungen Bestandteil des Vertrags.
2. Eigenverantwortung und typische Gefahren im Wald.
Die Teilnahme erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung. Die Kurse finden ganz oder teilweise im Wald und im natürlichen Gelände statt. Es ist mit typischen naturbedingten Gefahren zu rechnen, zum Beispiel unebenes oder rutschiges Gelände, Stolper- und Sturzgefahr oder herabfallende Äste. Auf die gesetzlichen Bestimmungen zum Betreten des Waldes, insbesondere § 2 Landesforstgesetz Nordrhein-Westfalen, wird hingewiesen. Teilnehmer sind verpflichtet, geeignete Kleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Eigene gesundheitliche Einschränkungen oder andere relevante Umstände sind vor Kursbeginn mit dem Kursleiter abzustimmen.
3. Sicherheit und Anweisungen.
Den Anweisungen des Kursleiters ist insbesondere bei sicherheitsrelevanten Situationen, beim Umgang mit Werkzeug sowie beim Entzünden und Unterhalten von Feuer Folge zu leisten. Messer, Äxte, Sägen und andere Werkzeuge dürfen nur entsprechend der Einweisung und unter Beachtung der Sicherheitsregeln verwendet werden. Bei groben oder wiederholten Verstößen gegen Sicherheitsanweisungen oder bei Gefährdung anderer kann der Teilnehmer von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen werden. Ein Anspruch auf Erstattung der Kursgebühr besteht in diesen Fällen grundsätzlich nicht.
4. Ausfall des Kurses durch den Veranstalter.
Kann ein Kurs aufgrund einer Erkrankung des Kursleiters oder aus einem anderen vom Veranstalter zu vertretenden Grund nicht stattfinden, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Kann der Teilnehmer an diesem Ersatztermin nicht teilnehmen, wird die bereits gezahlte Kursgebühr vollständig erstattet.
5. Durchführung bei Wetter und besonderen Gefahrenlagen.
Die Kurse finden grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Eine Absage oder Verschiebung kann erfolgen, wenn die Wetterlage, eine amtliche Unwetter- oder Gefahrenwarnung oder andere sicherheitsrelevante Gründe eine Durchführung nicht vertretbar machen. In diesem Fall wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Kann der Teilnehmer an diesem Ersatztermin nicht teilnehmen, wird die bereits gezahlte Kursgebühr vollständig erstattet.
6. Erkrankung des Teilnehmers.
Kann ein Teilnehmer aufgrund einer Erkrankung nicht am gebuchten Kurs teilnehmen, kann die Teilnahme auf einen anderen Termin innerhalb des laufenden Kalenderjahres verschoben werden, sofern an diesem Termin freie Plätze verfügbar sind. Ist im laufenden Kalenderjahr kein geeigneter Ersatztermin mit freien Plätzen verfügbar, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Erstattung der Kursgebühr. Gesetzlich bestehende Rechte bleiben unberührt.
7. Teilnahme von Kindern und Jugendlichen.
Die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an den regulären Survival, Outdoor- und Bushcraft-Kursen ist grundsätzlich möglich, es wird jedoch ein Alter von etwa 14 Jahren empfohlen. Für speziell angebotene Kinderkurse gelten abweichende Teilnahmevoraussetzungen und Altersgrenzen, die in der jeweiligen Kursbeschreibung angegeben sind und grundsätzlich ab etwa 8 Jahren möglich sind. Bei minderjährigen Teilnehmern ist die Zustimmung des jeweiligen Erziehungsberechtigten erforderlich.
8. Mitnahme von Hunden.
Die Mitnahme eines Hundes ist grundsätzlich gestattet. Der Hund muss während der gesamten Kursdauer angeleint bleiben und darf nicht unbeaufsichtigt umherlaufen. Voraussetzung ist, dass der Hund verträglich ist und den Kursablauf nicht beeinträchtigt. Der Kursleiter kann in begründeten Fällen verlangen, dass der Hund vom Kursgeschehen ferngehalten wird.
9. Verhalten auf dem Kursgelände.
Das Kursgelände befindet sich auf einem Privatgrundstück und wird zugleich als Nutzwald bewirtschaftet. Lebende Bäume dürfen nicht beschädigt werden. Insbesondere dürfen keine Äste, Zweige oder Blätter von lebenden Bäumen entfernt werden. Feuer darf ausschließlich an der dafür vorgesehenen und vom Kursleiter festgelegten Feuerstelle entzündet werden. Das Entzünden von Feuer an anderen Stellen des Kursgeländes oder im Wald ist untersagt. Anfallender Müll ist vollständig in die vom Veranstalter bereitgestellten Müllsäcke zu entsorgen.
10. Alkohol und berauschende Mittel.
Während der praktischen Kursinhalte, insbesondere bei der Arbeit mit Werkzeugen und bei Feuer, ist der Konsum von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln untersagt. Mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen während dieser Kursinhalte nicht konsumiert werden und sind entsprechend aufzubewahren. Nach Abschluss der praktischen Arbeiten und nach ausdrücklicher Freigabe durch den Kursleiter ist ein maßvoller Konsum grundsätzlich möglich, sofern dadurch nicht Sicherheit oder Ablauf des Kurses beeinträchtigt werden.
11.Anpassung des Kursprogramms
Das Kursprogramm kann je nach Wetter- und Witterungsbedingungen, örtlichen Gegebenheiten sowie dem individuellen Lerntempo und den Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst werden. Einzelne Programmpunkte können daher in ihrer Reihenfolge verändert, inhaltlich angepasst oder, sofern dies aufgrund der genannten Umstände erforderlich ist, entfallen. Dies gilt insbesondere dann, wenn für die sichere und sinnvolle Durchführung des Kurses mehr Zeit für einzelne Inhalte benötigt wird. Der Kursleiter entscheidet über notwendige Anpassungen des Programms unter Berücksichtigung der Sicherheit und des Lernerfolgs der Teilnehmer.
12. Buchung, Zahlung und Einbeziehung der AGB.
Die Buchung eines Kurses kann über das auf der Website angebotene Buchungsverfahren oder nach individueller Vereinbarung auf anderem Wege erfolgen. Mit der verbindlichen Buchung kommt ein Vertrag über die Teilnahme am jeweiligen Kurs zustande. Die Zahlung erfolgt über die im jeweiligen Buchungsprozess angebotene Zahlungsart. Bei individueller Buchung, beispielsweise für Gruppenveranstaltungen oder Junggesellenabschiede, kann nach vorheriger Vereinbarung auch per Überweisung auf Grundlage einer Rechnung gezahlt werden. Der Veranstalter wendet die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG an. Die Rechnungsbeträge enthalten daher keine gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer. Vor Abschluss einer Online-Buchung werden diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Teilnehmer zugänglich gemacht. Der Teilnehmer muss die Möglichkeit haben, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor Abschluss der Buchung zur Kenntnis zu nehmen. Die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgt im Rahmen des Buchungsvorgangs durch eine entsprechend vorgesehene, nicht vorangekreuzte Bestätigung.
13. Stornierung durch Teilnehmer und Ersatzteilnehmer.
Eine verbindliche Buchung kann innerhalb von sieben Kalendertagen nach erfolgter Buchung kostenfrei storniert werden. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall vollständig zurückerstattet. Die Frist beginnt mit dem Tag der verbindlichen Buchung. Nach Ablauf dieser Frist ist eine kostenfreie Stornierung grundsätzlich nicht mehr möglich. Die gesetzlichen Rechte des Teilnehmers sowie die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich geregelten Fälle bleiben hiervon unberührt. Kann ein Teilnehmer nach Ablauf der kostenfreien Stornierungsfrist nicht am gebuchten Kurs teilnehmen, kann er bis spätestens zwei Kalendertage vor Kursbeginn einen anderen Teilnehmer als Ersatz benennen. Der Veranstalter ist hierüber schriftlich zu informieren. Der Ersatzteilnehmer muss die für den jeweiligen Kurs geltenden Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Soweit eine Stornierung nach Ablauf der kostenfreien Stornierungsfrist ausnahmsweise akzeptiert wird, kann der Veranstalter einen angemessenen Ersatz für den tatsächlich entstehenden Ausfall verlangen. Dabei werden insbesondere ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen berücksichtigt, die durch eine anderweitige Vergabe des Teilnahmeplatzes erzielt werden können. Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Gesetzlich bestehende Rechte des Teilnehmers bleiben unberührt.
14. Gesetzliches Widerrufsrecht.
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, bleiben die gesetzlichen Vorschriften unberührt. Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für deren Erbringung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist, besteht nach § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht. Dies kann auf die jeweils gebuchte Veranstaltung zutreffen. Die freiwillige siebentägige kostenfreie Stornierung gemäß § 12 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleibt hiervon unberührt.
15. Haftung.
Der Veranstalter haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für Schäden, die ausschließlich auf allgemeinen waldtypischen Gefahren oder einem eigenverantwortlichen Verhalten des Teilnehmers beruhen, bleibt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen unberührt. Die gesetzlichen Haftungsbestimmungen, insbesondere für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden, bleiben uneingeschränkt bestehen.
16. Einbeziehung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer vor Abschluss der Buchung zugänglich gemacht. Der Teilnehmer erhält die Möglichkeit, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor Vertragsschluss zur Kenntnis zu nehmen. Mit Abschluss der Buchung erklärt sich der Teilnehmer mit der Geltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden. 16. Schlussbestimmungen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
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